Adoleszenz

Was ist das, Adoleszenz?

Adoleszenz, stammt aus dem lateinischen, und man kann es wortwörtlich mit heranwachsen, erstarken übersetzen.
Die Adoleszenz beschreibt einen Lebensabschnitt in der Entwicklung des Menschen. Dieser ist bei Männern und Frauen unterschiedlich. Bei Frauen sagt man etwa ab dem 12. bis zum 21. Lebensjahr und bei Männern vom 14. bis etwa 24. Lebensjahr.

Es umschreibt den Lebensabschnitt im Erwachsenwerden vom Eintritt in die Pubertät bis ins Erwachsenensein. Die Heranwachsenden Jugendlichen sind biologisch voll entwickelt, zeugungsfähig und in Körperlicher Hinsicht völlig ausgereift. Im Sinne vom Erwachsenen sind sie aber in Ihrer Persönlichkeit sozial und emotional noch nicht gefestigt. In verschiedenen Kulturkreisen wird diese Lebensphase unterschiedlich definiert hinsichtlich der Altersgrenzen. Die folgenden Phasen beziehen sich auf den mitteleuropäischen Kulturkreis.

Man unterscheidet drei Phasen der Adoleszenz:

  1. Die frühe Adoleszenz: erfasst das Alter von 10./11.–14.Lebensjahr
  2. Die mittlere Adoleszenz: erfasst das Alter vom 14.–16./17.Lebensjahr
  3. Die späte Adoleszenz: erfasst das Alter vom 16./17.–21. Lebensjahr

Adoleszenz ist ein Forschungs- und Betrachtungsgegenstand in der Entwicklungspsychologie.

Wer bin ich?

Während der Adoleszenz testen die Heranwachsenden auf der Suche nach ihrer Identität ihre Grenzen aus.

Während der Adoleszenz testen die Heranwachsenden auf der Suche nach ihrer Identität ihre Grenzen aus.

Der Zeitraum der Entwicklung, die Adoleszenz der Jugendlichen oder Teenager, ist geprägt von der Suche nach dem eigenen Ich. Die Jugendlichen empfinden sich als eigenständiges Wesen auf der Suche nach Unabhängigkeit, nach Freiheit. Es beginnen die so genannten “schwierigen Jahre“. Die Zeit der Pubertät ist geprägt von körperlichen Veränderungen. Die Kindheit endet für die Teenager sehr abrupt. Der Haarwuchs, besonders im Genitalbereich entsteht, das Gewicht nimmt zu, Jungen kommen in den Stimmbruch, Mädchen bekommen die Periode, die Brust entwickelt sich. Erste sexuelle Kontakte entstehen. Nach Beendigung der körperlichen Veränderungen wird weiter geforscht. Es wird der eigene Platz gesucht und das geht einher mit Konflikten. Die Teenager rebellieren erst einmal gegen alles, stellen Autoritäten in Frage wie z.B. Eltern und Schule. Es wird sich, auf der Suche nach dem eigenen Ich, orientiert an Idealbildern aus der Musikszene oder dem TV oder an älteren Jugendlichen. Jede körperliche Veränderung fällt auf und wird zum Teil als Katastrophe empfunden. Das ebbt zum Ende der Adoleszenz wieder ab. Die letzte Phase ist geprägt von der Suche nach der beruflichen Zukunft, Religion, politischen Einstellung oder nach dem Lebenspartner. Die Teenager haben sich günstigstenfalls zu reifen, selbstbestimmten, sozialen und emotionalen Erwachsenen entwickelt.
Sie haben ein realistisches Selbstbild entwickelt und Ihnen sind die eigenen Schwächen und Stärken bekannt.

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